Noch sind wir keine Freunde.
Ich sehe deine leeren Seiten vor mir und es gibt so viel, das ich mit dir teilen möchte.
Aber du fühlst dich fremd an.
Wir sollten uns zunächst kennen lernen, was meinst du?
Ich könnte mich jetzt vorstellen: "Also ich bin die Liane." ... und so ...
Du ziehst eine Augenbraue hoch?
Recht hast du. Selbstdarstellungen eignen sich bestens dazu, sich dahinter zu verstecken. Du aber wirst mich bald gut genug kennen, um über diesen Versuch nur milde zu lächeln.
Vor Jahren sagte ein alter Freund zu mir:
"Nimm dir einen Stift und ein leeres Buch!
Schreibe jeden Tag etwas hinein!
Egal was.
Achte nicht darauf, ob es sinnvoll ist und sich zu erzählen lohnt!
Ganz im Gegenteil.
Übe dich darin, sinnlose Dinge zu schreiben!
Deine Gedanken fließen viel lockerer und freier, wenn du sie nicht von Anfang an mit deinen hohen Ansprüchen belastest. "
Du ahnst gar nicht, wie schwer mir das gefallen ist. Obwohl ich diese Gedanken mit niemandem teilte. Man selbst ist meist sein härtester Kritiker.
Aber es hat geholfen. Vor allem dabei, mich selbst nicht ganz so wichtig zu nehmen.
Das entspannt ungemein ...
Da stimme ich dir nur zu gerne zu!
AntwortenLöschenIch kann mittlerweile viel besser Tagebuch schreiben, als ich es früher konnte. Vorallem der eigene Anspruch der Vollständigkeit ist hindernd. Wenn man lange nicht schreibt, heißt das nicht, dass man eine Zusammenfassung des Vergangenen schreiben muss. Das musste ich erstmal lernen.
Also, ein hurray auf tolle Tagebücher :D
Der Norbert war schon ein kluger Mann, nicht wahr? Also auf tolle Tagebücher ... :)
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